Ich gebe auf mich acht...

August 19, 2017

 

 

Immer, wenn uns das Leben wieder vor eine Herausforderung stellt und uns  unsere tiefsten Ängste, Sehnsüchte und Hoffnungen  berühren, geraten wir aus dem Gleichgewicht. Unsere Gefühle schwanken nah oben und unten, alles ist wirr und es ist schwer eine klare Linie zu sehen. Wir verlieren uns im Außen, alle Aufmerksamkeit ist auf die Situation und die Beteiligten gereichtet und selbst wenn wir achtsam sind, kann uns unsere innere Gefühlswelt verwirrt zurücklassen.

 

Wie können wir wieder ins Gleichgewicht kommen, um die turbulenten Zeiten mit möglichst klarem Kopf und liebendem Herzen zu durchwandern und dabei das Gefühl für unsere innere Stärke, den tief unter allem schlummernden Frieden, das Einverstanden sein und den liebevollen Blick auf uns und die anderen bewahren?

 

Das Folgende ist einer der Wege…:

 

Komme zu dir, atme dich, spüre dich, nimm dich wahr.

Nimm dein Wesen wahr, nimm dich als beobachtendes Wesen wahr und beobachte dabei die Situation, in der du dich befindest. Entferne dich mit deinem beobachtenden Wesen ein Stück weit weg, sodass du mehr Abstand zwischen dich und die Situation bekommst, immer weiter, bis du sie zwar noch sehen, beobachten und vielleicht auch lenken kannst, deine Emotionen aber ebenfalls nur noch beobachtest.

Sei dir bewusst, das Wesen, das die Situation beobachtet, bist du, das ewige Wesen, das dem Lern- und Erfahrungsprozessen deines Lebens zusieht, und sie gleichzeitig liebevoll betrachten kann, wissend du, als dieses Wesen, bist ewig, du beobachtest den Kreislauf des Lebens , jedes Auf und Ab, jedes Werden und Vergehen und du wirst immer sein.

 

Sei dir bewusst, dass du als ewiges Wesen eins mit allem bist, dass jede Entscheidung, die du als Mensch triffst, einfach eine Entscheidung ist, einen Weg unter vielen einzuschlagen und ihn zu entdecken und zu erforschen. Richtig, oder falsch gibt es aus dieser Sicht der Dinge nicht. Jeder Weg wird Erfahrung bringen und aus der beobachtenden Sicht kannst du das sehen.

Und du kannst ebenfalls sehen, dass wir immer die „richtige“ Entscheidung treffen möchten, weil wir Angst vor dem Unbekannten haben, Angst vor Schmerz.

 

Doch als dieses ewige, liebende Wesen weißt du, dass du gekommen bist, um auch als Mensch die Liebe zu lernen. Als ewiges Wesen liebst du bereits – bedingungslos – und als Mensch möchtest du es ebenfalls lernen. Und jede Erfahrung, die du machst, jeder Weg, den du gehst, kann dich das lehren. Aus diesem Grund gibt es keine falschen Entscheidungen, es gibt lediglich Entscheidungen und jeder Weg lehrt dich eine Facette der Liebe…

 

Also beginne die Situation, die dir dein Leben in diesem Moment aufzeigt in Liebe zu hüllen und zu betrachten. Sieh dir an, wo sie dir deinen Mangel an Liebe für dich selbst und andere aufzeigt, wo du an schmerzhaften Erinnerungen festhältst, die dich in Angst und Zweifel stürzen. Sei achtsam dir selbst und deinen Erinnerungen gegenüber und hülle eine nach der anderen in Liebe ein. Dein ewiges Wesen hat so viel davon… lass die Liebe zu allem strömen, das (noch) nicht in Liebe ist – jeden Schmerz, jeden Zorn, jede Angst, jede Wut, jede Verzweiflung, jede Trostlosigkeit, und erlaube dir dich dieser Liebe hinzugeben auf das du heilen kannst, dir selbst und anderen verzeihen kannst, loslassen und voranschreiten in eine neue Zukunft, eine Zukunft, die du mit einem Stückchen mehr Frieden, Liebe, Zufriedenheit, Annehmen und Hingabe leben kannst und die dir Fülle, Glück und ein Ankommen in dir und im Leben schenken kann.

 

Wenn du lernst, das Leben und dich selbst so zu betrachten, wirst du eines Tages ganz verschmolzen sein, mit deinem ewigen Wesen, es wird keine Grenzen mehr geben zwischen deinem Ich und deinem Selbst, du wirst in dir ruhen und dein Leben und alles, was dir begegnet mit anderen Augen betrachten – mit liebenden Augen, bereit zu lernen, zu erfahren und jedes Mal einen Schritt weiter zu gehen, um dein wahres Wesen hier auf Erden in Vollkommenheit ausdrücken zu können.

 

 

 

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